Der kürzlich von der Water Environment Federation (WEF) organisierte Webcast "Tools and Techniques for Precise Odor Assessment" (Werkzeuge und Techniken für eine präzise Geruchsbewertung) brachte Fachleute zusammen, um aktuelle Praktiken bei der Behandlung von Geruchsbeschwerden und der Ermittlung von Kontrollstrategien zu diskutieren. Die Veranstaltung, an der mehr als 340 registrierte Teilnehmer und 181 Online-Teilnehmer teilnahmen, umfasste Präsentationen von Experten aus der Praxis und dem Labor. Die Aufzeichnung der Sitzung ist nun für alle, die sich für das Management von Geruchsbelastungen interessieren, kostenlos verfügbar.
Der Webcast begann mit einem Blick auf den Prozess von der Erfassung von Beschwerden bis zur Auswahl geeigneter Technologien zur Geruchsbekämpfung und erläuterte ein schrittweises Vorgehen. Dazu gehörten auch Vorführungen von Geruchsüberwachungsgeräten und Laboranalyseverfahren. Mehrere Redner betonten den Nutzen systematischer Strategien für die Behandlung von Geruchsproblemen, die verschiedene Instrumente und Datenquellen integrieren.
Der Live-Webcast fand am 10. Juli 2025 statt und wurde von Inken Mello moderiert, einer bekannten Geruchsexpertin und derzeitigen Vorsitzenden des WEF-Ausschusses für Luftqualität und Geruchskontrolle, die kürzlich zu Black & Veatch wechselte. Das Programm begann mit Monica Maples und Mark Feltner vom Hampton Roads Sanitary District, die über die Protokollierung von Geruchsbeschwerden und die Bedeutung der Dokumentation zur Unterstützung von Untersuchungen und Reaktionen sprachen.
Jim Ross von Webster Environmental Associates gab einen Einblick in die Methoden der Probenahme und Prüfung vor Ort und erläuterte Techniken zur Bestimmung der Geruchsquellen. Sein Vortrag betonte die Rolle der systematischen Datenerfassung für ein effektives Management.
Lindy Eppinger von Detection Instruments gab einen Überblick über die verfügbaren Geräte zur Geruchsbewertung und -überwachung und ging dabei auf die Fortschritte bei den tragbaren und Echtzeit-Detektionstechnologien ein. Sie zeigte, dass diese Geräte zu einer genaueren Überwachung beitragen können.
Thomas Vallarino von St. Croix Sensory sprach über Laboranalysen und die Identifizierung spezifischer geruchsverursachender Verbindungen. Laborergebnisse können wichtige Informationen für gezielte Lösungen liefern und die Daten aus dem Feld ergänzen.
Casey Davis von Black & Veatch erläuterte den Zusammenhang zwischen der Geruchscharakterisierung und der Auswahl von Technologien zur Geruchsminderung und betonte, wie eine gründliche Bewertung die Wahl geeigneter Abhilfemaßnahmen beeinflusst.
Der letzte Teil des Webcasts bestand aus einer sehr interessanten Diskussionsrunde mit Fragen und Antworten, die in der Regel zu den unterhaltsamsten Aspekten dieser Art von Veranstaltungen gehört.
Das Gute an diesem Webcast ist, dass er bereits aufgezeichnet wurde und nach Anmeldung kostenlos zur Verfügung steht. Wenn Sie Manager eines Wasserversorgungsunternehmens sind, sollten Sie sich diese Veranstaltung unbedingt ansehen. Viel Spaß!
Einzelheiten zur Registrierung und Zugang zur Aufzeichnung finden Sie auf der WEF-Lernplattform hier.